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Mobilfunkstrahlen abschirmen / Bisheriges Fazit (30.12.07)

Nach einer Zwischenzeit von über einem Jahr und verschiedenen (Abhilfe-) Maßnahmen, wie die Abschirmung der eigenen Wohnung, die Entfernung lokaler Strahlung durch WLAN und DECT aus der eigenen Wohnung und in direkter Nachbarschaft, entsteht folgender Eindruck:
Nicht die Emissionshöhe der Hochfrequenzstrahlen scheint das allein ausschlaggebende Problem, sondern auch vorrangig die Emissionsart und deren entsprechenden vielfältigen Ursprungs wie DECT, WLAN, Mobilfunk, auch bei eigentlich "geringen" Emissions-Werten.

Die Dauerbelastung durch ein DECT-Telefon im eigenen Haushalt wurde ausgeräumt, was eine Reduzierung von über 1000 µW/m² (µW=Mikrowatt) im Nahbereich bis ca. 3,0 m Umkreis entspricht.
Die Strahlung der Mobilfunkanlagen von außen wurde durch abschirmen der Wände mit Abschirmflies, der Fenster mit entsprechendem Textilmaterial, von etwa 30-80 µW/m² auf durchschnittlich 3 µW/m² bis max. 10 µW/m² reduziert.
Entfernung der Dauerbelastung durch ein DECT-Telefon und WLAN im direkten Nachbarhaushalt.
Die Maßnahmen wurden in dieser Reihenfolge durchgeführt und brachten umgehende Besserung, die sich schnell einstellte und zeitnah auf erreichtem "Niveau" stabilisierte. Die Besserung verläuft nicht nachvollziehbar proportional in Bezug zur reinen Leistungsreduzierung!

Außerhalb des abgeschirmten Lebensumfeldes ist ein "Rückfall" nahe der Ausgangssituation unvermeidlich da:
• Die Infrastruktur besonders stark belastet ist und eine Abschirmung des eigenen Fahrzeugs gesetzlich nicht zulässig ist
• Öffentliche und private Räume wie Supermärkte, Restaurants etc. zunehmend auch durch WLAN- und DECT-Strahlung belastet sind
• Aufgrund des hohen Aufwands keine brauchbare Abschirmung außerhalb der eigenen Wohnung hergestellt werden kann

   

Eine wesentliche Frage ist, wie Bürgerrechte in einer Gesellschaft, die immer stärker von Schlüsseltechnologien und ökonomischen Interessen abhängig ist, gewahrt werden können.
Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass in absehbarer Zeit eine Veränderung im Umgang mit diesem Thema eintreten wird, da eine wirtschaftliche Macht entstanden ist, die im gegenseitigen Verhältnis von verschiedenen "Trägern" wie Medien und Politik abhängig ist. Dies führt zu Verbindungen, die kritische Positionen aus Gewinnabsichten etc. nicht zulassen.
Mittlerweile bricht man in Deutschland sogar das bisherige Tabu, mit speziellen Angeboten die jüngste Zielgruppe, nämlich Kinder, ins Boot zu holen.

     
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